4/07/2015

Letztens im Regenwald...

Ja, die Great Ocean Road ist total schön. Das kann ich schon sagen, obwohl wir sie erst bis zur Hälfte gefahren sind. Allerdings (zumindestens an Ostern) auch voll von Touristen. Wir haben bei der „London Bridge“ übernachtet, obwohl man es nicht durfte und festgestellt, dass wir den "No camping" Hinweisschildern längst nicht mehr so viel Beachtung schenken, wie noch vor ein paar Monaten. In der Abenddämmerung konnten wir sogar ein paar Pinguine dabei beobachten, wie sie aus dem stürmischen Meer auf den Strand und zu ihren Nistplätzen gewatschelt sind. Und hier in Australien, gab es bei Vollmond eine Mondfinsternis zu bewundern.

Was uns aber fast mehr beeindruckt hat, als die Great Ocean Road, ist der Regenwald, den es entlang der Küste immer wieder zu bestaunen gibt. Der kalte Regenwald (Große Artenvielfalt, wegen der hohen Luftfeuchtigkeit, verursacht durch den hohen Niederschlag. Trotzdem ist die Temperatur, selbst im Sommer, verhältnismäßig kühl. Nicht zu verwechseln mit tropischem Regenwald.) wird durch den Great Otway Nationalpark geschützt und beinhaltet viele wunderschöne Wasserfälle, die alle einen Blick wert sind. Unsere Fahrt Richtung „Beech Forest“, in den Great Otway Nationalpark hinein, wurde von vielen Ausrufen der Sorte "Wohaa, guck dir mal den Farn an. Hast du schon mal so großen Farn gesehen?" oder "Wie hoch der Baum ist! Sind das Lianen?" begleitet. Regenwald ist vielleicht mit eins der schönsten Dinge, die wir in Australien zu Gesicht bekommen haben. Aber spätestens nach einer Nacht mitten im grünsten Grün fiel uns auf: Ganz schön nass! Und kalt. Nichts trocknet, überall ist es feucht. Vielleicht wäre das auch an einem sonnigen Tag anders gewesen, aber natürlich regnet es, wenn wir im Regenwald sind. Was auch sonst.

Auf unserer Fahrt zurück zur Küste machen wir noch an einem Wald aus Mammutbäumen halt. Am besten lasse ich die Fotos für sich sprechen.





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